Wer sind wir?

Die katholische Pfarrei St. Petrus existiert in ihrer heutigen Form seit dem 01. November 2006 und umfasst seitdem die Stadt Wolfenbüttel, sowie die Samtgemeinden Oderwald, Elm-Asse und einige Teile der Samtgemeinde Sickte (Chronik der Pfarrei St. Petrus). Sie ist durch Fusion der früheren Pfarreien St. Ansgar und St. Petrus in Wolfenbüttel, St. Joseph in Schöppenstedt und Heilig Kreuz (Dorstadt), St. Bernward (Börssum) und St. Peter und Paul (Heiningen) entstanden. Die Kirche St. Bernward wurde im Jahr 2011 profaniert, so dass die Pfarrei St. Petrus heute 5 Kirchen hat, die zu 4 Kirchorten zusammengefasst sind (St. Peter und Paul und Heilig Kreuz bilden gemeinsam einen Kirchort).

Die Ursprünge der Pfarrei reichen unterschiedlich weit zurück: Das Kloster in Heiningen wurde bereits um das Jahr 1000 herum gestiftet, das Kloster in Dorstadt wurde um 1200 gegründet und ist seit 1643 katholische Pfarrkirche gewesen, in Wolfenbüttel wurde die Marienkapelle (Bereich der heutigen Hauptkirche Beatae Mariae Virginis) 1561 Pfarrkirche, und es durfte seit 1707 wieder öffentlich katholische Gottesdienste geben. Schöppenstedt bekam vor ca. 100 Jahren eine katholische Kirche mit einem eigenen Priester. Im Zuge der Flüchtlingsströme nach dem zweiten Weltkrieg und der damit verbundenen Zunahme der Zahl der Katholiken im Gebiet der Pfarrei wurden die Kuratie St. Joseph in Schöppenstedt (1950) und die Pfarrvikarie St. Ansgar in Wolfenbüttel (1964) eingerichtet.

Mit der Fusion zur Pfarrei St. Petrus sollte das Leben an den einzelnen Kirchorten nicht zum Erliegen kommen. Jeder einzelne Kirchort sollte sich in der Pfarrei entsprechend seiner jeweiligen Stärken weiter entwickeln können.

Da bereits im Vorfeld Erfahrungen mit der Zusammenarbeit der einzelnen Kirchorte durch die Gründung von Seelsorgeeinheiten gemacht worden waren, hatten sich Vorstellungen entwickelt, welche Gremien die Zusammenarbeit in der Pfarrei fördern und gleichzeitig die Kirchorte stärken könnten. Daher beteiligte sich die Pfarrei am Projekt „Lokale Kirchenentwicklung“ des Bistums Hildesheim und entwickelte eine Struktur, in der der Kirchenvorstand von allen Pfarreimitgliedern gewählt wird, wobei jeder Kirchort ein Kontingent an Sitzen bekommt. Außerdem werden Kirchortsräte an den einzelnen Kirchorten gewählt, die dann Mitglieder in den Pfarrgemeinderat entsenden. Die Kirchortsräte haben nur  ehrenamtlich tätige Mitglieder, die entweder gewählt oder berufen sind. Sie gestalten das Leben an ihrem Kirchort. Mit der Wahl im November 2018 soll dieses Modell dahingehend geändert werden, dass der Pfarrgemeinderat durch eine Pfarreisynode ersetzt wird.