Zukunftsräume

Beginn der Phase 3

„Die Zukunft liegt nicht darin, dass man an sie glaubt
oder nicht an sie glaubt,
sondern darin, dass man sie vorbereitet.“

Nachdem unsere Pfarrei mit der Abschlussveranstaltung im November des vergangenen Jahres die Phase 2 des Zukunftsprozesses verlassen hat, hat für sie nun mit dem Workshop „Pastorales Konzept“ die Phase 3 begonnen.

20 Gremienmitglieder waren am 14. Februar 2026 im Begegnungshaus von Dorstadt zusammengekommen, die von den beiden Projektbeteiligten vom Bistum Raimund Wolf und Matthias Voss moderiert wurden.

Während in Phase 2 Fakten und Daten über den Sozialraum, unser Gemeindeleben und die Gebäude gesammelt wurden, geht es nun in Phase 3 darum, auf Basis der Ergebnisse und ersten Ideen aus Phase 2 zukünftige Aufgaben und Herausforderungen zu benennen und Chancen und mögliche Entwicklungslinien zu bestimmen. Diese sollen in pastoralen Leitlinien, mittelfristigen Zielbeschreibungen oder einem Pastoralplan zusammengefasst werden. Aus diesen Entwicklungslinien können dann mögliche Konsequenzen für den weiteren Umgang mit der Immobilienfrage in der Pfarrei gezogen werden.

Nach Abschluss dieses Prozessabschnittes sollen verbindliche und klare Entscheidungen über die zukünftige Gestaltung des Immobilienbestands in der Pfarrei getroffen werden, die dann zur Umsetzung kommen. Die Entscheidungen werden schriftlich dokumentiert.

Es geht also in den kommenden Monaten darum, Zukunftspotenziale zu identifizieren, Chancen und Möglichkeiten der Pfarrei zu entdecken und zu beschreiben, ein mögliches künftiges Profil der Pfarrei zu entwickeln, auf Grundlage der inhaltlichen Zielbeschreibungen Konsequenzen für den zukünftigen Immobilienbedarf zu ziehen und diese zu beschreiben, möglichst viele Interessierte in unterschiedlichen Formaten zu informieren und zu beteiligen und natürlich Kosten- und Finanzierungspläne bezüglich des angezielten künftigen Immobilienbestands zu erstellen.

Es liegt also eine Menge Arbeit vor uns.

Impressionen

Im Begegnungshaus von Dorstadt wurden die Gremienmitglieder zunächst noch einmal in den Prozessverlauf eingeführt.
Jeder Kirchort hatte Gremeinvertreter zu dem Workshop geschickt.

Hier links sind die Vertreter des Kirchortes Heiningen/Dorstadt, die sich auch als Gastgeber der Veranstaltung empfanden und die Workshop-Teilnehmer mit Kaffee, Tee, Wasser, Keksen und Obst versorgten.

Dann bekamen die Teilnehmenden die Aufgabe, in Gruppen zu überlegen, welche Herausforderungen sich für die nächsten 5-10 Jahre im Bezug auf unser Pfarreileben und im Hinblick auf den uns umgebenden Sozialraum ergeben.

Die Überlegungen wurden mithilfe von Karten vorgestellt:
Vielfalt der Kirchorte, neue Aktive finden, Selbsthinterfragung, Frauendiskriminierung, Schutz für Menschen in Not, Einsamkeit, Begegnungsorte, Orte für Sammlung und Sendung …

Am Ende sollten die Teilnehmenden bezogen auf ihren Kirchort Schwerpunkte benennen, die sie an ihrem Kirchort angehen wollen.

Hier stehen die Vertreter des Kirchortes St. Joseph (Jens Tamme, Hans-Georg Schmedes und Sebastian Lyschik) neben der Stellwand, die sie mit Karten gefüllt hatten. Sie hatten sich für Begegnungsorte, Obdach für Menschen, die eine Unterkunft suchen, Sammlung der Pfarrei und Bildung entschieden.

Natürlich musste sich die Gruppe auch in der Mittagspause stärken. Es gab zwei leckere Suppen.

Die Stimmung war wirklich schön und das Begegnungshaus zeigte sich von seiner besten Seite. Es machte seinem Namen alle Ehre.

Frühere Phasen:

Addressen

Kath. Pfarrei St. Petrus
Harztorwall 2
38300 Wolfenbüttel

Telefon: 05331/920310
E-Mail: petrus@kath-kirche-wolfenbuettel.de

 

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