Grußwort
Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Woche feiert die jüngste Kirche in unserer Pfarrei ihr Patrozinium.
Der “Apostel des Nordens” St. Ansgar starb schwer krank vor 1.150 Jahren, am 3. Februar 865, in Bremen. Ansgar verkündete den christlichen Glauben nicht mit Zwang, sondern mit Geduld, Respekt und Offenheit. Er nahm die Menschen und ihre Lebensumstände ernst und suchte das Gespräch mit Herrschern wie mit einfachen Leuten. Damit lebte er eine Kirche, die zuhört und den Menschen auf Augenhöhe begegnet. Er kaufte Gefangene frei und setzte sich für die Abschaffung des Sklavenhandels ein.
So verwundert es nicht, dass ausgerechnet Ansgar der Namensgeber für den modernsten Kirchenbau in unserer Pfarrei ist. In der Kirche sind die Gläubigen zu einer Versammlung eingeladen, in deren Mitte der Altar steht und um die Kirche schließen sich Räume an, die zu weiteren Begegnungen einladen.
Dieses Bild wird auch in der Monstranz von St. Ansgar sichtbar. Um die deutliche Mitte kreisen viele, verschieden große Halbedelsteine, jeder wirkt für sich und alle sind miteinander verbunden. Ein schönes Bild für Kirche.
Möge Gott Sie und Ihre Lieben mit seinem Segen im neuen Jahr begleiten!
Ihre Christiane Kreiß und Pfarrer Matthias Eggers