Grußwort

 

Liebe Leserinnen und Leser,

während die Weltöffentlichkeit weiter über die Auseinandersetzung mit US-Präsident Trump spricht, setzt Papst Leo XIV. seine Afrikareise unbeirrt fort. Elf Tage dauert die bisher längste Reise seiner Amtszeit, die ihn in die vier afrikanischen Länder Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea führt.

Immer wieder ruft er auf seiner Reise zu Dialog, Versöhnung und Gewaltverzicht auf. Besonders deutliche Worte fand er nun in Kamerun: “Sie (die Kriegsherren) tun so, als sähen sie nicht, dass Milliarden von Dollars verbraucht werden, um zu töten und zu verwüsten, dass man jedoch nicht die Mittel findet, um zu heilen, zu erziehen und wiederaufzurichten.”

 

 

 

Es sei eine verkehrte Welt, ein Zerrbild der Schöpfung Gottes.

Im Präsidentenpalast von Langzeitherrscher Paul Biya (93) prangerte das Kirchenoberhaupt Korruption an und forderte, dem Land zu dienen und sich dem Gemeinwohl aller zu widmen.

Was für klare Worte!
Möge diese Botschaft uns ermutigen, auch im Alltag Zeichen des Friedens zu setzen.

Ihre Christiane Kreiß und Pfarrer Matthias Eggers