Sakramente

Hier erfahren Sie grundlegendes über Sakramente wie Taufe, Firmung, Erstkommunion, Trauung und viele weitere.

Trauung

In der katholischen Kirche wird die Ehe als ein Sakrament gesehen, das die unwiderrufliche Liebe Gottes sichtbar macht.  „Gott hat die Ehe zu einem Abbild seiner Liebe zu uns Menschen gemacht. Er segnet und heiligt die Liebe von Mann und Frau und macht ihre Verbindung unauflöslich, wie auch seine Liebe zu uns unwiderruflich ist“, heißt es in der Liturgie der Trauung.

In der kirchlichen Trauung schließt das Brautpaar feierlich und in kirchlicher Gemeinschaft seine Ehe.und spendet sich selbst dieses Sakrament. Gleichzeitig geben die Brautleute kund, dass sie ihre Ehe im Glauben an Gott führen wollen. Im Trauungsgottesdienst werden Gottes Segen und Schutz für die Brautleute gegeben.

Wenn Sie in unserer Pfarrei heiraten wollen, gibt es drei Schritte, die auf die Ehe und den Traugottesdienst vorbereiten. In einem ersten Schritt führen Sie mit Pfarrer Eggers oder Diakon Jens Tamme ein persönliches Gespräch, in dem unter anderem das sogenannte Eheprotokoll ausgefüllt wird.

Der zweite Schritt besteht in einem Tag „Ehe wir heiraten“, zu dem alle Brautpaare eingeladen werden. Er findet in der Regel am zweiten Samstag im März in der Zeit zwischen 10.30 und 15.30 Uhr im Roncalli-Haus (Harztorwall 2 in Wolfenbüttel) statt. An diesem Tag wollen wir mit den Brautpaaren über die Ehe und das, was sie aus christlicher Sicht heute bedeutet, ins Gespräch kommen, uns über den Ablauf und den Sinngehalt der kirchlichen Feier der Trauung austauschen und ihnen ein paar Gestaltungvorschläge und Hinweise mitgeben.

Dann schließlich wird es kurz vor dem Hochzeitstermin ein drittes Treffen geben, bei dem die Details des Gottesdienstes endgültig festgelegt werden.

Weitere allgemeine Informationen finden Sie hier (ext. Link).

Krankensalbung


Jesus selber heilte Kranke: Blinde, Lahme, Aussätzige und Besessene, und gab seinen Jüngern den Auftrag, ebenfalls Kranke zu segnen und zu heilen.

Bereits in der Urgemeinde gab es die Krankensalbung mit den wesentlichen Elementen: Gebet, Salbung mit Öl und Sündenvergebung. In der Regel werden im Rahmen einer liturgischen Feier die Stirn und die Hände mit geweihtem reinem Olivenöl gesalbt. Es ist mittlerweile nicht mehr unüblich, dass bei einer Feier mit Krankensalbung mehrere Kranke das Sakrament empfangen.

Die Krankensalbung galt lange als Sterbesakrament und wurde auch „Letzte Ölung“ genannt. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde jedoch ihre Bedeutung neu definiert, so dass sie jetzt nicht mehr ausschließlich als Hilfe am Lebensende verstanden wurde, sondern für den Kranken „ein sakramentales Mittel der Stärkung und Ermutigung“ sein sollte. Daher wurde die offizielle Bezeichnung „Krankensalbung“ festgelegt.

Das Sakrament wird Menschen bei einer schweren Erkrankung oder bei Altersschwäche gespendet, spätestens jedoch bei Lebensgefahr. Bei zwischenzeitlicher Genesung oder im Verlauf einer fortschreitenden Erkrankung kann es auch mehr als einmal empfangen werden. Bei Sterbenden wird es häufig mit dem Empfang des Bußsakramentes und der Kommunion kombiniert.

Die Krankensalbung kann nur von Priestern gespendet werden.

Beichte