Renovierung von St. Petrus – Einladung zum Dialog


In Kürze soll die St. Petrus-Kirche renoviert werden. Auf unserer Seite zur Renovierung haben wir dazu bereits Informationen bereitgestellt, ebenso verschiedene Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung.

Gerne würden wir dazu Ihre Meinung(en) hören und bieten dazu hier die Gelegenheit, sich darüber auszutauschen und zu diskutieren.

1. DIE SANIERUNG DES KIRCHENRAUMES

Ein Kirchen(t)raum für St. Petrus

Unsere Kirche ist ein besonderer Ort des Gebetes, der Besinnung, des Feierns und des Trauerns. Sie soll ein Platz sein, wo Menschen Gott nahe sein können und an dem wir würdige und festliche Gottesdienste feiern.

So umfasst die bevorstehende Sanierung die notwendige Verputzung der Wände und einen hellen Farbanstrich mit Kontrasten an Kanten und Ecken sowie den Einbau einer neuen Heizungsanlage.

In den bisherigen Beichtraum wird eine Umkleidemöglichkeit und eine Toilette eingebaut, die durch eine Tür im Vorraum zugänglich ist. Der Aufgang zur Empore soll lagertechnisch effektiver gestaltet werden. Auch die Sakristei wird durch eine Neumöblierung großzügiger. Die größten Veränderungen werden der in der Mitte der Kirche neu zu errichtende Taufbrunnen, eine Rampe für den barrierefreien Zugang zum Altarraum und ein „Raum der Stille“ sein, der am Ende des nördlichen Seitenschiffes gegenüber der Sakristei angebaut wird.

2. DER RAUM DER STILLE

Still werden – Atem spüren – Offen sein für Gott

Am Ende des nördlichen Seitenschiffes gegenüber der Sakristei soll nach dem neuen Entwurf ein „Raum der Stille“ entstehen. Für ihn wird beim jetzigen Marienaltar ein Durchbruch geschaffen. Als Material wird Holz verwendet, so dass er von außen deutlich als neuer Anbau erkennbar sein wird. So werden zwei Wände aus Holz errichtet, zwei werden durch das bisherige Außenmauerwerk der Kirche gebildet. Die Fugen zwischen Mauerwerk und Holz bilden Glaselemente.

Er ist ein Raum für das persönliche Gebet, stiller als die große Kirche. In ihm ist jeder eingeladen, zur Ruhe zu kommen und sich für Gott zu öffnen. Da er sich in unmittelbarer Nähe des Altarraumes befindet und mit ihm auf einer Ebene liegt, wird den Tabernakel aufnehmen. Auf diese Weise kann er zu einem besonders intensiven Gebet einladen.

Der Raum der Stille ist auch ein würdiger Ort für das Sakrament der Versöhnung. Durch drehbare Wandelemente wird es die Möglichkeit geben, ein Beichtgespräch zu führen oder anonym zu beichten.

Er wird auch den Tabernakel aufnehmen. Der Kirchortsrat St. Petrus befürwortet die Variante, dass nur der Schrank des jetzigen Tabernakels in eine Nische in der Wand eingebettet wird. Denkbar ist auch, den jetzigen Tabernakel ganz in den Raum der Stille zu verbringen.

3. DER ALTARRAUM

Ein Ort für Alle

Auch durch die Umgestaltung des Altarbereiches wird zum Ausdruck kommen, dass alle Getauften ein wesentlicher Teil der Liturgie und der Gemeinschaft sind. So wird der Altarraum in das nördliche Seitenschiff verbreitert und dort über eine Rampe barrierefrei zugänglich sein.

In der Apsis entsteht ein Stufenelement, das vielfältig genutzt werden kann. So wird z.B. der Kirchenchor von dort aus während einer Liturgie singen können. Ebenso bieten die Stufen Sitzmöglichkeiten für Messdiener und Teilnehmer bei Gottesdiensten, Andachten oder Gebetszeiten.

Dadurch kommt zum Ausdruck, dass nicht nur der Priester, sondern das gesamte Volk Gottes die Messe feiert.

4. DER TAUFBRUNNEN

Eintauchen, um Aufzutauchen

Der neue Kirchenraum wird die Bedeutung der Taufe sichtbar und erlebbar machen. In der Mitte wird ein achteckiger Taufbrunnen entstehen, dessen Rand ca. 60 cm hoch ist, und der neben der traditionellen Taufe die Möglichkeit zum vollständigen Eintauchen bei der Taufe bietet. Die achteckige Form nimmt die Form der Kanzel auf und stellt den Taufbrunnen in die Tradition alter Baptisterien. Die Möglichkeit des vollständigen Eintauchens veranschaulicht, dass wir ganz in Christus eintauchen, um mit ihm aufzuerstehen. Das Bild der Quelle wird dadurch sichtbar, dass das Wasser ständig über vier Seiten fließt, wobei es aufgefangen und wiederaufbereitet wird.

Die zentrale Lage des Taufbrunnens in unserer Kirche wird die Bedeutung der Taufe hervorheben und es ermöglichen, dass der Taufbrunnen immer wieder in die liturgischen Feiern wie Tauferinnerung, Osternacht oder Beerdigung eingebunden wird. So wird der Taufbrunnen als ständiges Zeichen für Taufe und Erneuerung wirken.

 

Hier können Sie ggf. auswählen, auf welche These(n) Sie sich beziehen möchten.

Thesen-Nr.
Nr. der These
4 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
Kristian Schlegel
2 Monate zuvor

Ich freue mich über die Realisierung der Projekte 1 – 3.. Mit dem Taufbrunnen kann ich mich nicht anfreunden. Bei allen sicher guten und gültigen theologischen Gründen, finde ich, der praktische Nutzen (wenige solche Taufen im Jahr) rechtfertigt den Aufwand nicht. Das Geld könnte man sinnvoller verwenden.

Thesen-Nr.
1
Anonym
3 Monate zuvor

Es ist schön, das die katholische Kirche einen Taufbecken einbaut. Das ist auch die korrekte Taufe eines wahren Christen. Aber zuerst kommt der Glaube, dann die Taufe.
Johannes 3 Du musst von neuem geboren sein unzwar aus Wasser und Geist.
Keine Religionen führen in den Himmel. Es geht um das Evangelium.
Der Mensch muss erlöst und errettet werden. Seine Sünden von ganzem Herzen vor Gott bekennen und Jesus Christus als Herrn und Retter annehmen. Du du dies aufrichtig von Herzen, dann bist du eines Tages für immer beim Herrn Jesus im Himmel. Ansonsten wirst du an einem Ort ewiger Qual und Verlorenheit in der Hölle aufwachen.
Es gibt keine Fegefeuer, wir lesen auch keine Messen für Verstorbene, beten keine Heiligen an….. Nichts davon steht im Wort Gottes.

Du kannst zum Beispiel von ganzem Herzen folgendes Gebet sprechen:
Allmächtiger Gott im Himmel, ich erkenne, das ich bisher ein sinnloses und unreines Leben geführt habe. Ich habe dich zur Seite geschoben und verdrängt. Das tut mir von Herzen leid. Bitte vergib mir.
Danke, das du deinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt hast, um mich von der Sünde und Verlorenheit zu retten. Hilf mir bitte von der Finsternis und dem Chaos dieser Welt zu deinem herrlichen Licht umzukehren. Danke, das ich durch den Kreuzestod Jesu Christi Vergebung der Sünden und das ewige Leben empfange. Schenke mir bitte den lebendigen und rettenden Glauben an dich. Hilf mir, dir treu nachzufolgen. Danke. das ich jetzt ein sinnvolles Leben mit dir allmächtiger Gott beginnen darf. In Jesu Namen ´. Amen

Thesen-Nr.
4
Hildegard Pickavé
3 Monate zuvor

Ich bin sehr begeistert von den neuen Renovierungsplänen in unserer St. Petruskirche.
Eine fùr jedermann offener Kirchenraum lädt zur Erneuerung des christlichen Glaubens bei uns selbst ein!
Ich bin dankbar und angekommen in der Petrusgemeinde.

4
0
Wir würden uns sehr über Ihre Meinung freuen.x
()
x