Samstag, 21 Oktober 2017

Texte des Tages

Empfangen Sie jeden Morgen das Evangelium des tages durch Email. Katholischer, mehrsprachiger, kostenloser, und Dienst.
  1. Samstag, 21 Oktober 2017 : Brief des Apostels Paulus an die Römer 4,13.16-18.

    Brüder! Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit. Deshalb gilt: «aus Glauben», damit auch gilt: «aus Gnade». Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben. Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft. Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.
  2. Samstag, 21 Oktober 2017 : Psalm 105(104),6-7.8-9.42-43.

    Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham, ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat. Er, der Herr, ist unser Gott. Seine Herrschaft umgreift die Erde. Ewig denkt er an seinen Bund, an das Wort, das er gegeben hat für tausend Geschlechter, an den Bund, den er mit Abraham geschlossen, an den Eid, den er Isaak geschworen hat. Denn er dachte an sein heiliges Wort und an Abraham, seinen Knecht. Er führte sein Volk heraus in Freude, seine Erwählten in Jubel.
  3. Samstag, 21 Oktober 2017 :

  4. Samstag, 21 Oktober 2017 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,8-12.

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden. Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben. Wenn man euch vor die Gerichte der Synagogen und vor die Herrscher und Machthaber schleppt, dann macht euch keine Sorgen, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt. Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.
  5. Samstag, 21 Oktober 2017 : Kommentar Protokoll des Märtyriums der hll. Carpus

    Das Martyrium des Carpus Zur Zeit des Kaisers Decius war Optimus Prokonsul in Pergamon. Der selige Carpus, Bischof von Gados, und der Diakon Papylus von Thyatira, beide Bekenner Christi, erschienen vor ihm. Der Prokonsul sagte zu Carpus: - Wie ist dein Name? - Mein erster Name, der schönste, ist Christ. Mein Name in der Welt ist Carpus. - Du kennst, wie ich annehme, die Erlasse der Kaiser, die euch dazu verpflichten, den Göttern, den Herren der Welt, zu opfern. So befehle ich dir, vorzutreten und zu opfern. - Ich bin Christ. Ich bete Christus an, den Sohn Gottes, der zuletzt auf die Erde gekommen ist, um uns zu retten und uns aus den Fängen des Dämons zu lösen. Ich werde folglich solchen Götzen nicht opfern. - Opfere den Göttern, wie es der Kaiser befiehlt. - Vergehen sollen die Götter, die den Himmel und die Erde nicht erschaffen haben. - Opfert, denn der Kaiser will es. - Die Lebenden opfern nicht den Toten. - Die Götter sind also deiner Ansicht nach Tote? - Genauso ist es. Und seht, warum: Sie ähneln den Menschen, doch sie sind reglos. Höre auf, sie mit Ehren zu überhäufen. Da sie sich nicht rühren, werden die Hunde und Raben kommen und sie mit Dreck bedecken. - Opfere, da es nur darum geht [...] Habe Mitleid mit dir selbst. - Gerade deshalb wähle ich den besseren Teil. Bei diesen Worten ließ der Prokonsul ihn aufhängen [...] und mit Eisennägeln zerreißen. Das Martyrium des Papylus Dann wandte sich der Prokonsul an Papylus, um ihn zu befragen. - Bist du aus dem Stand der Beamten? - Nein. - Was bist du dann? - Ich bin Bürger. - Hast du Kinder? - Viele, Gott sei es gedankt. Eine Stimme aus der Menge schrie: „Die Christen sind es, die er seine Kinder nennt.“ - Warum lügst du mich an, indem du behauptest, Kinder zu haben? - Sieh selbst, dass ich nicht lüge, sondern die Wahrheit spreche. In allen Städten der Provinz habe ich Kinder im Sinne Gottes. - Opfere oder erkläre, was du meinst. - Ich diene Gott seit meiner Jugend. Niemals habe ich Götzen geopfert. Ich bringe mich selbst als Opfer dar für den lebendigen und wahren Gott, der Macht hat über alles Fleisch. Und nun bin ich fertig und habe nichts mehr hinzuzufügen. Man heftete ihn ebenfalls an das Holz, wo er mit eisernen Nägeln zerrissen wurde. Drei Mannschaften von Peinigern wechselten sich ab, ohne dass Papylus eine Klage von sich gab. Wie ein tapferer Athlet, so betrachtete er die Wut seiner Feinde mit tiefem Schweigen [...] Der Prokonsul verurteilte sie dazu, lebendig verbrannt zu werden [...] Im Amphitheater sahen die zunächst sitzenden Zuschauer, dass Carpus lächelte. Erstaunt fragten sie ihn: „Warum lächelst du?“ Der Selige antwortete: „Ich sah die Herrlichkeit des Herrn und freue mich. Von nun an bin ich befreit und werde nicht mehr euer Elend teilen“ [...] Das Martyrium der Agathonica Eine Frau, die dem Martyrium beiwohnte, Agathonica mit Namen, sah die Herrlichkeit des Herrn, die Carpus gesehen hatte und von der er sprach. Sie verstand, dass das ein Zeichen des Himmels war und rief sogleich aus: „Dieses Festmahl wurde auch für mich bereitet [...] Ich bin Christin. Niemals habe ich den Dämonen geopfert, sondern nur Gott. Gerne werde ich den Spuren meiner Meister, der Heiligen, folgen, wenn ich würdig bin. Das ist mein größtes Verlangen“ [...] Der Prokonsul sagte zu ihr: „Opfere und zwinge mich nicht, dich zur gleichen Qual zu verurteilen.“ - Mache, was du für gut hältst. Ich jedoch bin gekommen, um für den Namen Christi zu leiden. Ich bin bereit. Am Ort des Urteils angekommen, entledigte sich Agathonica ihrer Kleider und bestieg voller Freude den Scheiterhaufen. Die Zuschauer waren geblendet von ihrer Schönheit. Sie bemitleideten sie: „Was für ein schändliches Urteil und was für ungerechte Verordnungen!“ Als sie spürte, wie die Flammen ihren Körper berührten, rief sie drei Mal aus: „Herr, Herr, Herr, komm mir zu Hilfe. Auf dich vertraue ich.“ Das waren ihre letzten Worte.