Dienstag, 12 Dezember 2017

Texte des Tages

Empfangen Sie jeden Morgen das Evangelium des tages durch Email. Katholischer, mehrsprachiger, kostenloser, und Dienst.
  1. Mittwoch, 13 Dezember 2017 : Buch Jesaja 40,25-31.

    Mit wem wollt ihr mich vergleichen? Wem sollte ich ähnlich sein?, spricht der Heilige. Hebt eure Augen in die Höhe, und seht: Wer hat die Sterne dort oben erschaffen? Er ist es, der ihr Heer täglich zählt und heraufführt, der sie alle beim Namen ruft. Vor dem Allgewaltigen und Mächtigen wagt keiner zu fehlen. Jakob, warum sagst du, Israel, warum sprichst du: Mein Weg ist dem Herrn verborgen, meinem Gott entgeht mein Recht? Weißt du es nicht, hörst du es nicht? Der Herr ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf. Er wird nicht müde und matt, unergründlich ist seine Einsicht. Er gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen verleiht er große Stärke. Die Jungen werden müde und matt, junge Männer stolpern und stürzen. Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.
  2. Mittwoch, 13 Dezember 2017 : Psalm 103(102),1-2.3-4.8.10.

    Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: Der dir all deine Schuld vergibt und all deine Gebrechen heilt, der dein Leben vor dem Untergang rettet und dich mit Huld und Erbarmen krönt. Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte. Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.
  3. Mittwoch, 13 Dezember 2017 :

  4. Mittwoch, 13 Dezember 2017 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 11,28-30.

    In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.
  5. Mittwoch, 13 Dezember 2017 : Kommentar Hl. Bonaventura

    Weil aber jemand, der seine eigenen Mängel im Herzen betrachtet, sich beugen muss unter die mächtige Hand Gottes, deswegen mahne ich dich, Dienerin Christi, sowie du sichere Kenntnis hast von deinem Versagen, demütige deinen Geist und sei in deinen eigenen Augen gering. „Die Demut nämlich ist die Tugend, durch die der Mensch in tiefster Erkenntnis seiner selbst sich selbst gering wird“, wie der hl. Bernhard sagt. Durch diese Demut wurde unser heiliger Vater Franziskus in seinen eigenen Augen gering; sie liebte und suchte er von Beginn seines Ordenslebens bis zum Ende; für sie verließ er die Welt, hieß die Leute, ihn nackt durch die Stadt zu ziehen, diente er den Aussätzigen, machte er seine Sünden in der Predigt öffentlich bekannt, forderte er die Leute auf, ihn zu schmähen. […] diese Tugend sollst du vor allem vom Sohn Gottes lernen, denn er sagt selbst: „Lernt von mir, denn ich bin sanft und demütig von Herzen“ (Mt 11,29). „Wer nämlich Tugenden ohne Demut sammelt, der trägt Asche im Wind“, sagt der hl. Gregor. Denn wie der Ursprung jeder Sünde der Hochmut ist, so ist die Grundlage aller Tugend die Demut.