Donnerstag, 17 August 2017

Pfr. Olschewski

Wolfenbütteler Schaufenster vom 09.03.2006

Abschied von Pfarrer Olschewski

 

Wolfenbüttel. (KBg) Dass man auch bei einem eher traurigen Anlass seineen Glauben fröhlich und voller Gottvertrauen bekennen kann, zeigten die Katholiken der Wolfenbütteler Gemeinden beim Abschlussgottesdienst für und mit Pfarrer Gerd Olschewski in der St.-Petrus-Kirche. Vom Singen der lateinischen Messe von Charles Gounod durch die Chöre von St. Ansgar und St. Petrus über eine auf den Pfarrer abgestimmte Büttenrede bis hin zu von Kindern vorgetragenen Fürbitten und Gesängen war alles das vertreten, was diesen Pfarrer auszeichnete: Offenheit für alle Gemeindemitglieder, Freude an Gesang und Musik, Humor und Ernsthaftigkeit sowie die Gabe, Trennendes zusammenzuführen. Mehrfacher Applaus drückte den Dank der Gemeinde in der Kirche und beim abschließenden Empfang im Roncallihaus aus. Hier wurde ihm das Abschiedsgeschenk überreicht: ein finanzieller Beitrag für die Anschaffung einer Stola und ein gebundenes Buch-Unikat, bestehend aus 140 Seiten, auf denen Gemeindemitglieder mit eigenen Texten und Bildern ihren ganz persönlichen Dank ausdrücken und Wünsche für seine Zukunft formulieren konnten.

Text ©Wolfenbütteler Schaufenster 2006, Foto: privat

 

 

 

Kirchenzeitung vom 04.03.2006

Pfarrer Olschewski verabschiedet

Wolfenbüttel (kiz). "Ansgar, Petrus, Schöppenstedt - unser Pfarrer war so nett": Mit einer launigen Büttenrede haben in Wolfenbüttel drei "Pfarrsekretärinnen" (die Gemeindemitglieder Susanne Petermann, Christiane Kreiß und Gemeindereferent. Markus Galonska) Pfarrer Gerd Olschewski aus seinem Amt als Seelsorger und auch aus dem Dienst im Bistum verabschiedet. Olschewski tritt, wie berichtet, in den Orden der Augustiner ein.

Die drei nahmen freundlich-witzelnd vieles aufs Korn, was ihre Ansicht nach den Seelsorger ausgemacht hat: sein Arbeitspensum, seine Abneigung gegen Sport oder auch "sein großes Herz".

"Ich habe mich gut erkannt", sagte Olschewski, der bekannt dafür ist, keine Scheu vor Witzen im Gottesdienst zu haben. Besonders freute sich der Seelsorger über ein Buchgeschenk. Über 140 Mitglieder der großen Gemeinde St. Petrus mit St. Ans gar und St. Joseph haben darin Erinnerungen und Wünsche an "ihren Pfarrer" aufgeschrieben: "Das Buch ist ein Unikat - und das sind Sie alle als Gemeinde auch", bekannte Olschewski.

Text ©Kirchenzeitung 2006, Foto: privat